Archive for the ‘Ausrüstung’ Category



1
Sep

LED Taschenlampen: Die Led Lenser M1 im Test

[Trigami-Review]

Die Möglichkeiten als Läufer sich mit Gadgets uns Ausrüstungsgegenständen einzudecken scheinen ja bekanntlich grenzenlos, eine Taschenlampe habe aber auch ich bist dato nicht zu den “Musthaves” der Laufausrüstung gezählt. Bedenkt man aber, dass die Tage jetzt wieder kürzer und damit die Möglichkeiten  bei Tagslicht laufen zu gehen immer weniger werden, kann zusätzliches Licht auf der Laufstrecke nicht schaden.

Da meine Laufstrecke einige kürzere Strecken durch den Wald beinhalten die nach Sonnenuntergang zum Mekka der Außenbandrisse mutieren, muss ich mir also ein Lösung einfallen lassen um auch die den Wintermonaten nicht auf das Laufband im Fitnessstudio verbannt zu sein.

Kurzum, ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer kleinen, leichten mit ausreichend Leuchtkraft ausgestatteten Taschenlampe die mich durch die Dunkelheit in den kurzen Waldstücken führt.

Als ich letzte Woche über Trigami die Möglichkeit bekommen habe eine Review für eine Taschenlampe der Marke LED LENSER zu schreiben, habe ich diese gerne wahrgenommen. Im Folgenden also meine Erfahrungen mit der LED LENSER M1.

LED LENSER

Die Gründungsgeschichte der Firma Zweibrüder Optoelectronics steht Silicon Valley Größen wie Microsoft und HP in nichts nach. Im Jahr 1994 in einer Garage mit gerade einmal 1000 DM und einem Atari gegründet, beschäftigt Zweibrüder Optolectronics heute 1000 Miarbeiter in 3 Produktionsstandorten. LED Taschenlampen, LED-Dekolampen, LED-Chips fürs Handy und Eventlampen und andere Produkte rund um die Leuchtdiode sind im Sortiment. Die Philosophie die hinter den LED Lenser Taschenlampen steht wird schnell klar wenn man sich die, wie ich finde, ziemlich beindruckenden Fotos in der Kategorie  Lichtkunst ansieht oder einen Blick in die rege Community riskiert.

Ein ganz guten Eindruck um was es den Zweibrüdern geht vermittelt auch folgender Imagefilm des Unternehmens:

Nun aber zu der M1 die ich jetzt eine Woche lang habe testen dürfen. Die M1 ist das neuste Mitglied der M-Serie in der Highperformance-Line die sich vor allem durch die Smart Light Technologie von anderen Serien abhebt. Das “M” steht nämlich für den in der Taschenlampe verbauten  Mircocontroller der für den effiezienten Engergieeinsatz in der Taschenlampe sorgt.

Die M1 kommt in einer schwarzen Box, die auf den Inhalt auf den ersten Blick trotz des transparenten Deckels nicht freigibt. Die Präsentation und Qualität der Verpackung hat auf mich einen wertigen und zufrieden stellenden Eindruck gemacht.

Verpackung LED LENSER M1

Verpackung LED LENSER M1

Im Lieferumfang sind enthalten:

  • Die LED-Taschenlampe M1
  • Eine CR123 Lithium Batterie
  • Eine Bedienungsanleitung
  • Die sog. Smart Card (Eine Bedienungsanleitung im Checkkartenformat)
  • Eine Modellübersicht
  • Eine Handschlaufe zur Befestigung an der M1
  • Eine Gürteltasche (zusätzlich mit einem Karabiner versehen)
Unboxing LED LENSER M1

Unboxing LED LENSER M1

Die Taschenlampe selbst ist ungefähr 10cm groß und hat einen Durchmesser von etwa 2cm. In Relation zu den 155 Lumen Lichtstäke (was in etwa 150m Reichweite bedeutet) ganz schön klein für die Leistung.

Das Gehäuße ist aus hochwertig verarbeitetem Edelstahl und macht auf mich einen sehr soliden und wertigen Eindruck. Einen Sturz aus dem dritten Stock hat die Lampe in meinem Test unbeschadet überstanden.

Bertieben wird die M1 mit einer CR123 Lithium Batterie, die genug Engergie für ungefähr 8 Stunden Einsatz zu Verfügung stellt. Der Kostenfaktor für eine Ersatzbatterie beläuft sich laut Amazon auf rund 2,50€ und ist somit in meinen Augen vertretbar. Zum Batteriewechsel, der problemlos durchgeführt werden kann, wird die Kappe am hinteren Teile der Taschenlampe abgeschraubt. Eine Besonderheit sind die vergolteten Kontakte die für einen reibungslosen Energiefluss sorgen.

Vergoldete Kontakte LED LENSER M1

Vergoldete Kontakte LED LENSER M1

Die M1 kann in 3 verschiedenen Modi (Smart Light Technologie) betrieben werden: Volle Leistung, Energiesparmodus, und Stroposkop (gedacht als Mittel zur Selbstverteidigung um einen möglichen Angreifer in die Flucht zu schlagen). Die Wahl der verschiedenen Modi (sowie das An- und Ausschalten) erfolgt über einen Druckknopf am hinteren Teil des Lampenkörpers. Hierfür wird der Schaltknopf je nach gewünschtem Modus betätigt, dabei wird zwischen Tasten und Schalten unterschieden. Eine Anleitung für die einzelnen Schaltvorgänge ist auf der beiligenden Smart Card abgebildet, die auf Grund ihres EC-Kartenformats problemlos im Geldbeutel untergebracht werden kann.

Der Fokus des Lichtstrahls kann am vorderen Teil der Lampe durch einen Schiebemechanismus stufellos eingestellt werden. Die gleitschlittenbasierten Einhandfokussierung (Speed Focus) ist beim Laufen besonders praktisch da zum Fokuswechsel nur eine Handbenötigt wird.

Die Tatsache dass die Funktionen Ein-/Ausschalten und Fokusieren nicht wie bei anderen Herstellern (z.B. MagLite) mit dem selben Mechanismus (drehen des Frontteils) augelöst werden,  ist mir besonders positiv aufgefallen und erleichtert die Bedienung ungemein.

Die beiligende Bedienungsanleitung ist in 7 Sprachen vorhanden und vom Umfang her sehr übersichtlich, was wohl auf das Produkt zurückzuführen ist das in der Bedienung weitestgehend selbsterklärend ist.

Preislich liegt die M1 bei ca. 60€ (Amazon) was zunächst dür eine so kleine Lampe ein wenig hoch erscheinen mag, aber angesichts der hochwertigen Verarbeitung und Robustheit, der enormen Leistung  in meinem Augen durchaus vertretbar ist. Zumal die geringen Größe M1 sie zu einem echten Allrounder macht und andere Taschenlampen somit überflüssig.

Lieferumfang LED LENSER M1

Lieferumfang LED LENSER M1

Auch was die Tauglichkeit für den Einsatz im Laufsport angeht hat sich die M1  auf Grund ihrer geringen Größe/Gewichts und der einfachen Bedienbarkeit (problemlos mit einer Hand möglich) für mich bewährt. Es ist überhaupt nicht störend die Lampe während des Laufens mitzuführen auch wenn sie nur in kleiner Teilabschnitten im Wald zum Einsatz kommt.

Mein Fazit: Für jeden Technik-Nerd ein absolutes muss Gadget mit “Haben-will”-Faktor.

18
Jan

Nike+ Sensor Batterien leer

Nach dem ich letzte Woche meinen Trainigsauftakt eingeläutet haben (und es nur einmal zum Laufen geschafft habe) musste ich feststellen dass mein IPod den Sensor nicht mehr erkennen will. Ärgerlich, hatte ich das Teil doch erst seit 273,06 km in Betrieb. Apple verspricht auf seiner Seite eine Betriebszeit von 1.000 Stunden, was nicht mal in meinem Fall den 273 gelaufenen Kilometern entspricht ;).

Bleiben jetzt also nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich beweise mein Bastlergeschick und wechsel die Batterie selber (eine Anleitung dazu gibts hier), oder ich beiß – Achtung Wortspiel – in den sauren Apfel und investier 30 Euro für einen neuen Sensor + Empfänger.

Da es nicht vorgesehen ist die Batterie zu wechseln muss der Senor allerdings aufgesägt werden und der Kontakt zur neuen Batterie mit Hilfe eines Lötkolbens hergestellt werden.

Nachhaltigkeit sieht anderst aus Steve!

27
Mai

Neues Gürtelsystem von Tao

Da meine Läufe immer länger und die Temperaturen immer höher werden, war es an der Zeit sich nach einem Trinksystem umzuschauen. Entschieden habe ich mich für das System von Tao mit folgenden Komponeten:

tao.png


Mit dem System bin ich so weit eigentlich ziemlich zufrieden. Einzig die große Trinkflasche hat sich beim Laufen als störend erwiesen. Aus diesem Grund werde ich wahrscheinlich noch um zwei Double bottle holder ergänzen. Diese sollten auf Grund der geringeren Größe weniger stören als die große Flasche.

21
Mai

Neue Laufschuhe

Nachdem meine Laufschuhe nun doch schon ein paar Jahr und vor allem Kilometer auf dem Buckel hatten wurde es Zeit für ein neues Paar. Da man überall sparen kann aber nicht an Laufschuhen handelt es sich also um eine etwas größere Investition. Den finanziellen Rahmen dafür habe ich mit ca. 100€ veranschlagt. Also bin ich letzte Woche zum Breunninger (zwar ein wenig teurer aber dafür kompetente Beratung) gezogen um mich nach einem neuen Schuh umzusehen.

Die Wahl ist nach ausführlichen Tests schließlich auf das Nachfolgemodell meines alten Laufschuhs für 120€ gefallen.

Asics Gel Cummulus 7

laufschuh_neu.png


Im Vergleich dazu meine alten Laufschuhe:

laufschuh_alt.png


Vorallem wenn man sich die die Sohle vergleicht wird klar dass es wirklich Zeit wurde für einen neuen Schuh.

sohle.png


Habe den neuen Schuh jetzt schon zwei mal gelaufen und ich muss sagen dass der Unterschied wie Tag und Nacht ist. Eine funktionierende Dämpfung unter dem Fuß hat einfach was für sich.

Der neue Schuh sollte nun für die nächsten 800 bis 1000km halten.

Celadon theme by the Themes Boutique