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Erfolgsfaktoren im Training – mit Zielen mehr erreichen!

Angeregt durch einen Artikel über persönliche Ziele im Training auf trainigsworld.com, möchte ich mich in diesem Artikel über den Erfolgsfaktor “Ziele” auseinandersetzen.

Wie wichtig sind persönliche Ziele für den Trainingserfolg?

Vor allem unter den Hobbysportlern scheint die Philosophie “der Weg ist das Ziel” sehr verbreitet zu sein. Dabei wird die Trainingseinheit schnell zum Selbstzweck und dafür missbraucht das schlechte Gewissen zu beurteilen.

Grundsätzlich ist der Ansatz auch nicht verkehrt. Der erste und wichtigste Schritt ist das Tun. Jedoch scheitert ein konsequent durchgeführtes Trainingsprogramm selten an der Motivation den ersten Schritt zu tun, sondern an der Motivation die nächsten Schritte zu gehen. Die Motivation für die nächsten Schritte, also ein regelmäßiges Training, kann am einfachsten über das Setzen von persönlichen Zielen erreicht werden.

Dies kann zum Beispiel die Teilnahme an einem (Halb-) Marathon oder die Reduktion der eignen Körpergewichts sein. Viele Menschen setzen sich zwar solche Ziele, machen dabei aber einen entscheidenden Fehler: sie definieren ihre persönlichen Ziele nicht SMART.

Wie definiere ich persönliche Ziele richtig?

Ziele sind eine wichtiger Erfolgsfaktor im Training. Wichtig dabei ist jedoch, dass diese SMART definiert werden.

SMART ist ein Akronym für „Specific Measurable Accepted Realistic Timely“ und dient als Kriterium zur eindeutigen Definition von ZielenIns Deutsche übersetzt bedeutet dies:

 

S  Spezifisch – Ziele müssen eindeutig definiert sein (nicht vage, sondern so präzise wie möglich).

M  Messbar – Ziele müssen messbar sein (Messbarkeitskriterien).

A  Akzeptiert – Ziele müssen von den Empfängern akzeptiert werden

R  Realistisch – Ziele müssen möglich sein.

T  Terminierbar – zu jedem Ziel gehört eine klare Terminvorgabe, bis wann das Ziel erreicht sein muss.

 

Wenn ihr persönlichen Ziele für Training definiert solltet ihr also immer darauf achten, dass diese den SMART Kriterien entsprechen. Denn nur so werden Ziele zum Erfolgsfaktor im Training und bringen Lust am Sport anstelle von Frust.

Über Anregungen und Meinungen zu persönlichen Zielen im Training, freue ich mich wie immer als Kommentar zu diesem Artikel.

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6 Kommentare:
  1. hit 22 Jun, 2014

    Hi Jo,

    was sehr hilfreich ist, ist es sich ne pinnwand einzurichten, wo man Notizen und Bilder von seinen Zielen heftet. So hat man seine Ziele stets visuell vo Augen und trainiert sein Unterbewusstsein, diese zu erreichen.

    Viel Erfolg weiterhin
    M. Hit

  2. Jan 10 Mrz, 2015

    Hi Jo,

    dein Artikel ist super! Meiner Meinung nach sollte man sich zusätzlich zu seinen Zielen noch unbedingt seine Beweggründe aufschreiben. Warum möchte ich eigentlich 100.000 € pro Jahr verdienen? Warum möchte ich eigentlich mit dem Rauchen aufhören? Die ehrlichen Antworten auf diese Fragen kannst du in schwierigen Zeiten als Treibstoff, als deine Motivation benutzen um dein Ziel wirklich zu erreichen!!

    Beste Grüße aus Hannover

    Jan

  3. Prießnitz 5 Mai, 2015

    Ich halte mich dran.

  4. Johannes 20 Sep, 2015

    Schön, ich mag diese Abkürzungen, weil man sie sich gut merken kann und so wieder immer vorhalten kann.

  5. Markus 20 Okt, 2015

    Das werde ich gleich mal ausprobieren :-)! Das mit der Messbarkeit ist aber nicht immer ganz so einfach.

  6. Rene 23 Sep, 2016

    Guter Plan und einfach umzusetzen. Ob jetzt für das Projekt “rauchfrei” oder für andere Ziele im Leben.

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